Wissenswertes

HOTEL CAMP REINSEHLENCamp Reinsehlen 129640 Schneverdingen|Tel. +49 (0) 5198 983-0|Fax +49 (0) 5198 983-99|E-Mail info@campreinsehlen.de
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Wissenswertes

Hier erfahren Sie viele interessante Dinge über die Natur und die bewegte Geschichte des Camp Reinsehlen.

Magerrasen

Die Weite des Camp Reinsehlen wird dominiert vom Magerrasen.

Als Magerrasen werden unterschiedliche Typen von extensiv genutztem Grünland an besonders nährstoffarmen, „mageren“ Standorten zusammengefasst. Die Artenzusammensetzung ist bei diesem Biotoptyp geprägt von Kraut- und Halbstrauchpflanzen. Heute sind die meisten Magerrasen in ihrem Bestand bedroht. Als Rückzugsgebiete sehr vieler gefährdeter Arten werden die verbleibenden Gebiete oft besonders geschützt. 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Magerrasen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Die Feldlerche

Ein besonderer Vogel, der rund um das Camp häufig anzutreffen ist, ist die Feldlerche.

Sie bewohnt nicht zu feuchte, weiträumige Offenflächen aller Art mit niedriger und gerne lückenhafter Vegetation und ist in Mitteleuropa weitgehend an landwirtschaftlich genutzte Flächen gebunden. Die Art ist je nach geografischer Verbreitung Standvogel bis Kurzstreckenzieher.

Die Feldlerche ist in Europa ein sehr häufiger Brutvogel und gilt trotz teilweise deutlicher Bestandsrückgänge in Teilen des Verbreitungsgebietes weltweit als ungefährdet.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Feldlerche aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Bildquelle: Daniel Pettersson. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Schweden“ lizenziert.

Heidschnucken

Heidschnucken im Hotel CAMP REINSEHLEN

Heidschnucken sind eine höchst genügsame Schafrasse. Der Name "Heidschnucke" setzt sich aus den Wörtern "Heide" und "schnucken" zusammmen, was so viel bedeutet wie naschen oder schnökern.

Das Haar der Grauen Gehörnten Heidschnucke ist gräulich und extrem lang, Beine, Schwanz und Kopf sind schwarz, die Lämmer werden schwarz geboren und färben sich im zweiten Jahr zur Elternfarbe. Es existieren allerdings auch weiße Varianten. Beide Geschlechter tragen Hörner.

Die Schnucken sind unsere Landschaftspfleger. Durch ihren ständigen Verbiss von aufkommenden Gehölzen und Gräsern bleibt die Heide kurz und der nährstoffarme Boden wird erhalten. 

Ohne die Hilfe der Schnucken ließen sich die größten zusammenhängenden Calluna-Heideflächen Mitteleuropas nicht dauerhaft erhalten.

Der Dalai Lama im Camp Reinsehlen

Im Herbst 1998 hielt sich der 14. Dalai Lama zehn Tage lang im Rahmen der Ver- anstaltung „Buddhas Weg zum Glück“ im Camp Reinsehlen und in der Umgebung von Schneverdingen auf. Diese Veranstaltung wurde vom Tibetischen Zentrum Hamburg organisiert.

Innerhalb von einem Monat wurde von Spezialisten eine Zeltstadt mit einer Fläche von 25.000 m² errichtet. Diese Größe war bis dahin in Europa einmalig. Verschiedene Quellen im Internet berichten von bis zu 11.000 Menschen aus 56 Ländern, die in diesen Tagen im Camp Reinsehlen waren.

Die Geschichte des Camp Reinsehlen

1938 beanspruchte die Deutsche Luftwaffe das Gebiet bei Reinsehlen zur Einrichtung eines Fliegerhorstes, dafür wurde eine 250 ha große Fläche bestimmt. Der Flugplatz diente als Ausbildungs- und Einsatzflugplatz. Er trug den Tarnnamen Posemuckel.

In der Kriegsendphase ab 1945 waren auf dem Flugplatz die ersten neuartigen Düsenflugzeuge stationiert. Am 7. April 1945 flog eine US-amerikanische Bomberflotte von über 1.000 Flugzeugen nach Deutschland ein, um restliche Militärziele zu zerstören. Der Flugplatz Reinsehlen konnte jedoch wegen geschlossener Wolkendecke nicht lokalisiert werden.

Im Jahr 1946 wurde das Gelände zum Flüchtlingslager für Menschen aus den deutschen Ostgebieten. In dem vierjährigen Bestehen des Flüchtlingslagers von 1946 bis 1950 lebten dort durchschnittlich etwa 1.500 Personen, wobei es sich um eine der größten Einrichtungen dieser Art in Norddeutschland handelte. Außerdem entstand in den früheren Offiziersbaracken eine Krankenstation mit rund 150 Betten.

Nach der Räumung des Flüchtlingslagers 1950 nutzten die britischen und kanadischen Streitkräfte das Gelände unter dem Namen Camp Reinsehlen als Ausgangspunkt und Basislager für Panzerübungen in der Lüneburger Heide. Infolge der deutschen Wiedervereinigung verließen die britischen Streitkräfte das Camp Reinsehlen im Jahr 1994.

Nach dem Abzug begannen auf dem Gelände umfangreiche Renaturierungs-maßnahmen, um die teilweise extremen Zerstörungen in der Natur zu beseitigen.

Es gab verschiedene Überlegungen einer zivilen Nachnutzung. Eine Künstler-gruppe aus Schneverdingen schlug die Einrichtung eines Friedensparks als Projekt der Expo 2000 vor. Dieser Plan wie auch Überlegungen für ein Gewerbegebiet scheiterten.

Heute teilen sich die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz und unser Restaurant "Gasthaus" noch eines der ehemaligen militärische Verwaltungsgebäude auf dem Gelände. 

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